Über meine DaF/Z-Bibliothek
In vielen Fächern, vor allem größeren wie der Psychologie oder der Medizin, gibt es fachspezifische Literaturdatenbanken. Die werden von irgendeinem Fachverband gepflegt und nach fachspezifischen Kategorien vorsortiert. Deutsch als Fremd- und Zweitsprache als relativ kleines Fach hat so eine Datenbank nicht – auf der Suche nach konkreten fachspezifischen Fragestellungen oder einem möglichst vollständigen Forschungsstand zu einem Thema muss man also die ganze Recherche „von Hand“ machen.
Deshalb gilt: Sharing is caring! Ich habe im Studium an der Uni Leipzig angefangen, alles, was ich lese, in der kostenlosen Literaturverwaltungssoftware Zotero festzuhalten. Inzwischen sind um die 1500 Titel in meiner Bibliothek und sie wächst fast jeden Tag weiter. Ich habe sie öffentlich zugänglich gemacht, so dass sie auf der Suche nach Literatur oder Inspiration genutzt werden kann. Aber wichtig: Es ist immer noch meine persönliche Bibliothek. Die Auswahl der thematischen Sammlungen und Titel richtet sich nach meiner persönlichen Arbeit. Ich freue mich über Nachrichten mit Hinweisen auf Fehler oder Literaturempfehlungen.